Hände weg von Venezuela! Kein Blut für Öl!

100 Teilnehmende folgten bei eisigen Temperaturen unserem Aufruf zu einer Eilkundgebung

Seit Monaten führen die USA unter dem Vorwand den Drogenschmuggel zu bekämpfen, einen halboffenen Krieg gegen Venezuela. Das erklärte Ziel ist seit jeher der Sturz Maduros und ein Regime-Change in dem südamerikanischen Land, hin zu einer US-freundlichen Regierung, sowie ein direkter Zugriff auf die riesigen Ölreserven.

Die neuste Eskalation: Häfen wurden durch US-amerikanische Drohnen bombardiert, Maduro und seine Frau als Geiseln genommen und in die USA verschleppt. Damit brechen die USA geltendes internationales Recht und handeln völkerrechtswidrig.

Überraschend junger und laustarker Protest

Während der Kundgebung wurden Redebeiträge von uns, der SDAJ, der Partei Die.Linke und der MLPD gehalten. Der Entschluss für den 5. Januar zu einer Eilkundgebung zu mobilisieren, kam nur einen Tag zuvor, sodass wenig Zeit blieb zu mobilisieren. Umso mehr überraschte es, dass 100 Teilnehmende kamen, unter ihnen erstaunlich viele junge Menschen. Zwischen den Redebeiträgen ertönten Sprechchöre und sorgten dafür, dass die eisigen Temperaturen erträglich blieben.

„Hände weg von Venezuela! Kein Blut für Öl! dafür stehen wir hier. Wir sind nicht genug, aber wir resignieren nicht, angesichts der Brutalität des Imperialismus, angesichts der Übermacht unserer Medien.“ So begann Werner Hensel für die DKP seinen Beitrag und eröffnete die Kundgebung. Unmissverständlich machte er deutlich, wer von diesem Angriff profitiert und wer die leidtragenden sein werden. „Wir sagen laut und deutlich: Dieser Angriff auf Venezuela ist ein Verbrechen! Ein Verbrechen zugunsten der Ölkonzerne, auf Kosten des venezolanischen Volkes. Dieses Verbrechen verurteilen wir und fordern die Bestrafung der Täter.“

Im Weiteren sprach eine junge Genossin der SDAJ. Sie machte deutlich, dass wir von unseren Regierungen nichts erwarten können als sie sagte: „EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht davon, dass die EU für einen „friedlichen Übergang an der Seite des Venezolanischen Volkes“ stünde, was nichts anderes bedeutet, als dass sich die EU und Deutschland damit hinter den Angriff und den Sturz der venezolanischen Regierung stellen.“

Sie schloss ihre Rede mit Worten: „Wir wissen, dass ein Leben in Frieden möglich ist, aber dies müssen wir erkämpfen! Wir stehen an der Seite aller der, die unterdrückt werden und für Frieden und ihre Zukunft kämpfen!

Hoch die internationale Solidarität!“

Die Reden von DKP und SDAJ dokumentieren wir im Folgenden. Rede der DKPRede der SDAJ.

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