Am Dienstag, dem 7. April 2026, wurde im Braunschweiger KufA-Haus die visuelle und musikalische Inszenierung mit dem Titel „Vor 81 Jahren: Faschismus – Krieg – Befreiung“ erneut aufgeführt.
Die Veranstaltung knüpfte an die erfolgreiche Premiere vom April 2025 an und machte eindrucksvoll deutlich, wie aktuell die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte auch heute noch ist.
Mehr als 70 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung gefolgt und erlebten einen bewegenden Abend, der historische Bildung, politische Einordnung und künstlerische Elemente miteinander verband. Die Rückmeldungen aus dem Publikum fielen durchweg äußerst positiv aus: Viele hoben die eindringliche Atmosphäre, die klare historische Darstellung und die emotionale Wirkung der Inszenierung hervor. Mit der Wiederaufführung verbanden die Veranstaltenden eine Verjüngung des Publikums, was ihnen auch gelang. Werner Hensel, Erzähler und Moderator der Veranstaltung resümierte zum Schluss: „Das Erfreulichste an diesem Abend ist, dass die Grauhaarigen heute in der Minderheit waren.“
Besonders eindrucksvoll war die Verbindung von historischem Material mit Musik und visuellen Elementen, die Geschichte nicht nur vermittelte, sondern sinnlich erfahrbar machte. Die Mahnung aus der Vergangenheit wurde dabei klar in die Gegenwart übertragen. In Zeiten zunehmender Aufrüstung und nationalistischer Tendenzen setzte die Veranstaltung bewusst ein anderes Signal: „Wir wollen nicht kriegstüchtig, sondern friedensfähig werden.“
Die Wiederaufführung zeigte, dass das Interesse an historischer Aufklärung und politischer Verantwortung ungebrochen ist. Viele Besucherinnen und Besucher bestätigten im Anschluss, wie wichtig es sei, sich gemeinsam zu erinnern, Lehren aus der Geschichte zu ziehen und diese aktiv in heutige gesellschaftliche Debatten einzubringen.
Veranstaltet wurde der Abend von DKP, SDAJ, VVN-BdA, dem Roten Ring und der IPPNW. Der Eintritt war frei.
Kurzerhand entschieden sich die Veranstaltenden die Kosten der Veranstaltung selbst zu tragen und die Spendeneinnahmen zur Unterstützung des kubanischen Gesundheitssystems zu spenden. Am Abend kamen gut 650 € zusammen, die nun dem durch die US-Blockade leidenden Kuba zukommen werden. Die gelungene Wiederaufführung machte deutlich: Erinnerungskultur lebt vom gemeinsamen Erleben – und sie bleibt eine zentrale Aufgabe für die Zukunft.




Quellen: Privataufnahmen







